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ich male...

...sehr gerne und inzwischen reicht es zu einer Ausstellung !

    Dazu lade ich hiermit herzlich ein:

            K U N S T A U S S T E L L U N G

             L I E B E                            L E I D  

                 und  L E B E N S F R E U D E

  

 

 

 

RATHAUS

 

 

LAUBACH

 

 

 

30.07. bis

 

   Ende

September

 

 

   2009

       H E D W I G   v.K n o r r e   geb.   K A M M E R

              Vernissage am Donnerstag, 30.07.09 um 17 Uhr



Hier sind ein paar Bilder -
 - einfach drauf klicken, dann füllen sie den ganzen Bildschirm.

Acryl auf Leinwand, hier die "ganz frischen" von diesem Jahr 2009:

Picasa-Webdiaschau



und hier noch viele andere: 

Picasa-Webdiaschau



"Tränenbaum"

Picasa-Webdiaschau

"auf manchen Lebensbäumen

sind Tränen häufig gefundene Früchte..."

 

o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o

 

Aufgrund meines eigenen Schicksals voller Leiden,

gingen mir die Augen auf für das vielfältige Leiden auf dieser Welt,

und selbst wenn es mir gut geht, kann ich das nicht vergessen

und mir kommen  angesichts dessen  die Tränen.

 

o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o - o

 

Manche dieser Tränen weine ich nicht,  sondern ich stelle sie dar,

in verschiedenen Farben,  auf verschiedenen Hintergründen,

auf unterschiedliche Weise.


Dazu habe ich auch ein Lied gedichtet;

leider weiß ich noch nicht, wie ich es als Audio-Datei einstellen kann;

hier ist jedenfalls schon mal der Text: 


Das Tränenbaum-Lied

 

Überreichlich Früchte trägt er dies Jahr wieder, unser Tränenbaum

All die reiche schwere Last verkraften seine starken Äste kaum

 

Nachts in eis´ger Finsternis zu zeitloser Leblosigkeit erstarrt

Wurden seine vielen Früchte unerträglich schwer und furchtbar hart

 

Gnadenlose Morgensonnenstrahlen tauten uns´re Tränen auf

Ganz unmöglich aufzuhalten ist ihr ununterbrochener Lauf

 

Tränen tränken allzu salzig unsres Gartens Boden ringsumhier

Und doch werden seine Äste nicht von ihren schweren Früchte leer

 

Überreichlich Früchte trägt er dies Jahr wieder, unser Tränenbaum

Und wir alle wünschen, so wie jedes Jahr, es wäre nur ein Traum…


auch meine meine Hauswand habe ich angemalt,
und zwar 2 mal, 2003 und 2008

Das Bild an der Hauswand 2008 (noch nicht ganz fertig):


Die Elemente des vorigen Bildes (s.u.) sind weiterhin vorhanden, doch "mein Lebensbaum", der so kümmerlich rechts in der Ecke stand, beinahe kahl, mit Eulen überladen, steht jetzt wieder in der Mitte und hat anscheinend neu ausgetrieben: obwohl der Baum groß ist, sehen die Zweige aus wie ganz frische Triebe. Auch die Eulen sind noch da, doch man muss sie beinahe suchen; sie glotzen nicht mehr nur "dümmlich-weise" vor sich hin, sondern alle stehen mit irgend wem oder einer Perspektive des Lebens im Dialog.
Der Regenbogen überspannt alles; er wird einen Gegenpart bekommen: wie ein doppelter Regenbogen, so wird die Basis in Regenbogenfarben gehalten werden; man sieht schon eine Andeutung links neben den ersten Wurzeln. Die Gauss´sche Glockenkurve klingt in dieser Form des Regenbogens an. Das bedeutet: das Leben ist sehr durchschnittlich, und genau dazu steht Gott, das bedeutet "Gnade".
Das Tränenwasser wird diese "harte Gnade" durchsickern und in der Tiefe zum "Wasser des Lebens" werden, in welches der Baum seine Wurzeln geschafft hat, hinein zu strecken. Links wird es hoch sprudeln, wo die Entenfamilie (meine Kinder und ich) schwimmt, das kann man schon in Andeutung ahnen.
Das Auferstehungskreuz ist noch lebendiger geworden. Das Kreuz ist beinahe in den Hintergrund geraten; das Leben der Wahrheit steht in lebendigem Dialog mit einer der Eulen, dem Bild für die Weisheit dieser Welt.
Das Böse, rechts dargestellt als schwarzes Loch mit Tendenz, die Erde "schlucken" zu wollen, bringt viel Finsternis, doch das Licht des Lebendigen Gottes strahlt auch hinein. So gibt es Hellgrau-Dunkelgrau-Schattierungen jeglicher Art, doch keine absolute  Finsternis.

Das Bild an der Hauswand 2003

Der finstere, zerrissene Hintergrund steht für das viele Elend auf dieser Welt - vom Krieg über Ungerechtigkeiten bis zum Liebeskummer.

Das große Auge mit der Träne sagt, dass Menschen unter diesem Elend leiden - es geht nicht einfach an uns vorbei.

Die gelben Lichtstrahlen (misslungen - sehen wie Tropfen aus) bedeuten: es gibt auch manchmal was Gutes, Schönes in diesem Leben!

Das Kreuz sagt: Gott hat sich nicht gedrückt; er ist mitten hinein gekommen in dieses Leben, dieses Elend. Das Rot steht für Liebe und für Blut.

Es ist ein Auferstehungskreuz: der lebendige Gott leuchtet die Lichtstrahlen in unser finsteres Dasein. Alles Gute, Schöne, das ein Mensch erleben darf, gibt er aktiv, weil er Menschen liebt - ob sie wissen, dass es von ihm kommt, oder nicht. Das gilt auch den Menschen, die denken, er sei inexistent oder blöd - damit wird er fertig, denn er versteht, wie das zustande kommt.

Wo das Kreuz die Träne "aufbricht", wird sie zum Wasser des Lebens.

Ab hier wird es persönlich.

Nach links fließt es in den Teich mit den Enten, das bin ich mit meinen 4 Kindern, wir leben hier endlich in Frieden (jedenfalls hoffte ich darauf).

Rechts fließt es unter tiefe Gesteinsschichten einer ausgetrockneten Gegend; der (Lebens-)Baum, der dort wurzelt, wäre um ein Haar vertrocknet. Aber es ist ihm gelungen, EINE Wurzel ganz tief runter in dieses Wasser zu strecken.

Die Eulen als Bild für die Weisheit dieser Welt bedeuten: ich habe viel gelernt (was ich nicht lernen wollte, aber ich habe es); sie glotzen leicht dümmlich, denn jeder Weise weiß: was ist schon die Weisheit dieser Welt...

....das Leben ist trotzdem, wie es ist.


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