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beispielhafte aktuelle Aktivitäten

Joachim Wundrack ist und bleibt aktiv. Seit November 2007 ist er wieder frei, doch schon aus dem Gefängnis heraus betrog er weiter, unter den Augen der Justiz. Auf dieser Seite präsentiere ich beispielhaft, was bei mir ankam: man kann daraus auf reichhaltige Aktivitäten schliessen...

Die Inhalte dieser Seite stelle ich unten noch einmal als pdf-Dateien ein zum Herunterladen.



1.  Der Bernd-Hilpert-Betrug im September 2007


Am 20.09.2007 bekam ich eine mail von Jochen. Er benutzte den Namen Bernd Hilpert und gab sich als Freund seines Halbbruders aus.
Hier präsentiere ich
  1. den gesamten Mail-Wechsel
  2. Erläuterungen zum Verständnis
  3. die dazugehörige Rundmail
  4. damaligen Kontakt zur Justiz

Der Name „Joachim Wundrack“ bleibt original erhalten, seine falsche „BerndHilpert“-t-online-Adresse ebenso. Alle anderen Namen habe ich unkenntlich gemacht.

Sehr wichtig finde ich: zu diesem Zeitpunkt war Jochen noch inhaftiert! Er hat also all diese mails aus dem Lübecker Gefängnis heraus geschrieben!
Aus diesem Grund suchte ich Kontakt zur Justiz und bekam eine gleichgültige Antwort (s.u. ganz am Ende des Dokuments).

Der gesamte Mail-Wechsel


Betreff: Joachim Wundrack
"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>
Mittwoch, den 19. September 2007, 22:16:50 Uhr
An: h…@..


Sehr geehrte Frau v. Knorre,

können Sie mir etwas über den aktuellen Verbleib von Herrn Wundrack mitteilen. Ich bin ein Bekannter eines Halbbruders von Herrn Wundrack.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Hilpert



Betreff: RE: Joachim Wundrack
Hedwig v.Knorre <h...@...>
Donnerstag, den 20. September 2007, 05:34:17 Uhr
An:"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>


Sehr geehrter Herr Hilpert,

ich weiß, dass Joachim Wundrack einen Halbbruder hat, kenne ihn aber nicht.

Woher haben Sie meine Adresse / email-Adresse bekommen?
Darf ich Sie nach Ihrem Interesse an seinem Verbleib fragen?

Mit freundlichem Gruss,

Hedwig v.Knorre



Betreff: Re: Joachim Wundrack
 "BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>
Donnerstag, den 20. September 2007, 20:19:51 Uhr
An:Hedwig v.Knorre h…@...

Sehr geehrte Frau von Knorre,

ich habe eigentlich kein Interesse an der Sache, nur sein Halbbruder Udo aus dem hiesigen Raum hatte es mal in einem Gespräch angeschnitten und deswegen versuche ich etwas über Joachim zu erfahren.  Herr Udo Wunfrack hat leider nicht die zeit und für ihn ist ein Computer ein Buch mit 7 Siegeln.

Ihre Adresse habe ich bei Google gefunden.

Ich hoffe das Sie nach der Trennung glücklicher sind. Ich habe nicht viel erfahren können bei Google, aber das was ich lesen konnte, war schon sehr beeindruckend.

Vielleicht können Sie mir ein bißchen mitteilen, das ich es an Udo Wundrack weitergeben kann.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Hilpert


Betreff: Re: Joachim Wundrack
Hedwig v.Knorre <h...@...>
Donnerstag, den 20. September 2007, 20:37:39 Uhr
An:"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>


Sehr geehrter Herr Hilpert,
 
wenn ich Sie richtig verstehe, recherchieren Sie im Auftrag für Herrn Udo Wundrack.
 
Er scheint davon auszugehen, dass ich Informationen habe, die für ihn von Interesse sein könnten.
 
Welcher Art ist sein Interesse an seinem Halbbruder, das über die öffentlich zu erfahrenden Informationen hinaus geht?
 
Ich bitte um etwas konkretere Angaben.
 
Mit freundlichem Gruss,
 
Hedwig v.Knorre



Betreff: Re: Joachim Wundrack
"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>
Donnerstag, den 20. September 2007, 22:27:08 Uhr
An:Hedwig v.Knorre <h...@...>


Es geht im eigentlich nur darum was er in der Vergangenheit gemacht hat, grob umrissen und wo er im Moment ist. Mehr nicht.

Gruß

Bernd Hilpert



Betreff: Re: Joachim Wundrack
Hedwig v.Knorre <h...@...>
Freitag, den 21. September 2007, 05:16:19 Uhr
An:"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>


Sehr geehrter Herr Hilpert,
 
leider sehe ich noch immer nicht klar, welchem Interesse ich hier entgegen kommen soll.
 
Ihr Anliegen - entschuldigen Sie bitte - ist mir nicht klar genug formuliert.
 
"...in der Vergangenheit gemacht..." hat jeder Mensch viel.
Interessiert Sie bzw. Herrn Wundracks Halbbruder eher der berufliche Aspekt oder sein Privatleben?
 
Und was hätte er mit dem Wissen um seinen derzeitigen Verbleib vor?
 
Hat er keine anderen Informationsquellen, z.B. die Familie und ihren Freundeskreis?
 
Entschuldigen Sie bitte mein beharrliches Nachfragen;
ich möchte sicher gehen, dass kein Missbrauch mit meinen Hintergrundinformationen betrieben wird.
 
Ihnen einen guten Tag,
mit freundlichem Gruß !
 
Hedwig v.Knorre
 


Betreff: Re: Joachim Wundrack
"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>
Sonntag, den 23. September 2007, 16:11:45 Uhr
An:Hedwig v.Knorre <h...@...>



Sehr geehrter Frau von Knorre,

Udo möchte nur wissen ob er im Moment nicht in Haft ist? Im Internet steht das er wohl Ende des vergangenen Jahres eine 4 jährige Haftstrafe in einer Haftanstalt im Norden verbüßt hat oder noch muß.
Und in welcher Stadt oder Region er sich im Moment aufhalten könnte oder es tut. Mehr möchte Herr Udo Wundrack, wenn möglich nicht erfahren.

Wenn das im Internet geschrieben stimmen sollte, dann haben auch Sie Verluste durch den Halbbruder von Herrn Wundrack erfahren.

Mit freundlichen Grüßen



Betreff: Re: Joachim Wundrack
Hedwig v.Knorre <h...@...>
Sonntag, den 23. September 2007, 19:00:08 Uhr
An:"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>


Sehr geehrter Herr Hilpert,

wie mir scheint, ist es Herrn Joachim Wundracks Halbbruder recht wichtig, mehr über ihn zu erfahren.

Wo lebt er denn? "Bei Ihnen in der GEgend" schrieben Sie eingangs, doch das sagt mir wenig: wo ist es?

Sollte es bei mir in der Nähe sein bzw. in der Nähe meiner Eltern, würde ich auch einen Besuch anbieten, dann könnte man sich gründlicher austauschen über alles, was man mit ihm erlebt hat.

Soweit ich informiert bin, könnte Herr Wundrack zur Zeit in Haft sein; ich bin aber nicht sicher.

Im vergangenen Sommer war er wohl in einer Haftanstalt in Norddeutschland.
Aber ich weiß nicht, wie lange seine Haftzeit sein soll und wo er genau ist.

Was Sie im Internet gefunden haben, finde ich sehr interessant! Wo haben Sie das gefunden?
Darf ich Sie höflich um den Link / die Links bitten?

Mit freundlichem Gruss,

Hedwig v.Knorre


Betreff: Re: Joachim Wundrack
"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>
Sonntag, den 23. September 2007, 19:35:25 Uhr
An:Hedwig v.Knorre <h...@...>


Sehr geehrte Frau Knorre,

Herr Udo B. wohnt in einem kleinen Dorf bei Sch. im Osten von W..

Ich habe bei Google lediglich den Namen Joachim Wundrack eingegeben, dann sind schon die ganzen Treffen gekommen. Unter anderen ein Bericht oder eine Art Warnung von Ihnen. Bei der dann auch Ihr Name erwähnt war und Ihre E-Mailadresse.

Kann ich erfahren in welcher Gegend Sie wohnen, dann könnte ich das an Herrn Wundrack weitergeben?

Schönen Abend noch
Bernd Hilpert



Betreff: Re: Joachim Wundrack
Hedwig v.Knorre <h...@...>
Montag, den 24. September 2007, 09:56:43 Uhr
An:"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>


Sehr geehrter Herr Hilpert,
 
ich erinnere mich - damals, als der Betrug aufflog, gab mir jemand eine Internetadresse, da hab ich mal was rein geschrieben in der Hoffnung auf eine Reaktion anderer Opfer und um zu warnen. Aber das hat nichts genützt.
 
Wenn Herr Wundrack, Jochens Halbbruder, bei Sch. wohnt, könnte ich einmal auf dem Weg zu meinen Eltern dort vorbei fahren; sie wohnen in Hessen.
Würden Sie ihm diese Möglichkeit bitte vorstellen?
Wir könnten irgendwo einen Kaffee miteinander trinken und uns unterhalten; vielleicht möchten Sie als guter Bekannter dabei sein?
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Hedwig v.Knorre



Betreff: Re: Joachim Wundrack
"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>
Mittwoch, den 26. September 2007, 17:43:17 Uhr
An:Hedwig v.Knorre <h...@...>


Sehr geehrte Frau von Knorre,

ich werde diesen Vorschlag Herrn Wundrack gerne unterbreiten. Koennen Sie jetzt schon sagen wann Sie das kommende mal in Hessen sind.

Gruß

Bernd Hilpert



Betreff: Re: Joachim Wundrack
Hedwig v.Knorre <h...@...>
Freitag, den 28. September 2007, 10:42:06 Uhr
An:"BerndHilpert@t-online.de" <BerndHilpert@t-online.de>


Sehr geehrter Herr Hilpert,

die nächste Fahrt zu meinen Eltern habe ich erst für die Weihnachtszeit geplant, das ist noch lange hin.

Ich habe mir alternativ überlegt,
dass Sie mir Herrn Udo B´s. Telefonnummer geben könnten.
Dann würde ich ihn einmal anrufen, am Wochenende vielleicht.
Er wird sicher erfreut sein !

Einsweilen freundliche Grüße,
auch an Herrn U.B.

Hedwig v.Knorre


Dies war meine letzte mail an „Bernd Hilpert“. Wie erwartet, kam darauf keine Antwort mehr.
Am selben Tag bekam ich Kontakt zu dem echten Halbbruder, Udo B.; mehr dazu in der Rundmail (s.u.)

Kurz darauf wandte ich mich an den echten Bernd Hilpert, dessen mail-Adresse Jochen missbraucht hatte. Ich schickte ihm zuerst folgende mail (s.u.) und, zur Sicherheit, auch per Post den gesamten Bernd-Hilpert-mail-Wechsel samt dieser mail, ausgedruckt. Ich bekam nie eine Antwort; wahrscheinlich war ihm das alles zu konfus und befremdlich.


Betreff: Missbrauch Ihres Namens durch einen Betrüger
Hedwig v.Knorre <h...@...>
Sonntag, den 30. September 2007, 11:34:04 Uhr
An:bernd.hilpert@t-online.de


Sehr geehrter Herr Hilpert,
 
Wir kennen uns nicht.
Ihre Adresse habe ich aus dem Internet.
Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ein Betrüger Ihren Namen und Ihre Internetadresse missbraucht hat:
 
als "Bernd Hilpert" schrieb er mich unbekannterweise an mit der mail-Adresse BerndHilpert@t-online.de in der Erwartung, dass ich Ihren Punkt zwischen Vor- und Nachnamen nicht sehe, wenn ich bei Google nach dem Namen suche.
 
2003 wurde ich zum schwerst geschädigten Opfer dieses Betrügers, neben mir lernte ich ca. 20 weitere Opfer kennen und erfuhr, dass Taten dieser Art der Lebensinhalt dieses 50jährigen gewesen sind, sein gesamtes Erwachsenenalter durch. Er war 20, da bekamen die ersten Bankdirektoren ihre Abmahungen, wegen ihm.
 
In der Folge erlebte ich unsere Justiz sehr unsicher im Umgang mit diesem Betrüger und solchen Straftätern ganz allgemein. So machte ich mir eine ehrenamtliche "Betrugsopferarbeit"  zu eigen. Dazu gehören Rundmails, die ich in lockerer Folge an einen Leserkreis von ca. 50 Menschen verschicke, darunter inzwischen einige Journalisten und Juristen.
 
Die Rundmail bezüglich "Bernd Hilpert" von vorgestern schicke ich Ihnen hier mit, zur Information, immerhin ist sichtbar, dass er Ihren Namen bewußt gewählt hat. Dahinter kopiere ich noch eine seiner mails, damit Sie am header sehen, dass es tatsächlich die mail-adresse ist, die ich beschrieben habe.
 
Ich denke, Sie sollten wissen, dass ihr Name missbraucht wurde,
und hoffe, diese mail landet nicht im Spam.
 
Mit freundlichen Grüßen, Hedwig v.Knorre

Anhang: folgende Rundmail
 

Die dazugehörige Rundmail


Betreff: mail-wechsel mit Jochen, "meinem" Betrüger, ganz aktuell
Hedwig v.Knorre <h…@...>
Freitag, den 28. September 2007, 12:51:29 Uh


Liebe Verwandte und Freunde,
liebe interessierte Leser meiner Betrugsopfer-Rundmails,

„lass es doch einfach hinter dir!“,
meinen viele, über Jochen und den ganzen Betrügerkram.

Manchmal lasse ich es einfach hinter mir.
Wenigstens versuche ich es.
Und eine Zeitlang klappt es manchmal – schön !

Doch wenn Jochen selbst plötzlich wieder da ist?
Was dann?

Genau das ist passiert,
eben dieser Tage:

vor gut 1 Woche, am Donnerstag, d. 20.9., öffnete ich eine mail,
sie war am Vortag nach 22 Uhr geschrieben.

Ein Bernd Hilpert mit t-online-adresse war der Absender; er schrieb:

Sehr geehrte Frau v. Knorre,
können Sie mir etwas über den aktuellen Verbleib von Herrn Wundrack mitteilen. Ich bin ein Bekannter eines Halbbruders von Herrn Wundrack.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Hilpert

Ich hatte sofort den Verdacht, dass es sich um Jochen selbst handelt, doch um es belegen zu können, brauchte ich mehr Informationen.
Bei google fand ich einen fahrradfahrenden Bernd Hilpert aus Bayern mit der selben email-adresse, Ausnahme: ein Punkt trennte Vor- und Nachnamen; und ich antwortete:

Sehr geehrter Herr Hilpert,
ich weiß, dass Joachim Wundrack einen Halbbruder hat, kenne ihn aber nicht.
Woher haben Sie meine Adresse / email-Adresse bekommen?
Darf ich Sie nach Ihrem Interesse an seinem Verbleib fragen?
Mit freundlichem Gruss,
Hedwig v.Knorre

er:   Sehr geehrte Frau von Knorre,
ich habe eigentlich kein Interesse an der Sache, nur sein Halbbruder Udo aus dem hiesigen Raum hatte es mal in einem Gespräch angeschnitten und deswegen versuche ich etwas über Joachim zu erfahren.  Herr Udo B. hat leider nicht die zeit und für ihn ist ein Computer ein Buch mit 7 Siegeln.
Ihre Adresse habe ich bei Google gefunden.
Ich hoffe das Sie nach der Trennung glücklicher sind. Ich habe nicht viel erfahren können bei Google, aber das was ich lesen konnte, war schon sehr beeindruckend.
Vielleicht können Sie mir ein bißchen mitteilen, das ich es an Udo B. weitergeben kann.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Hilpert

ich: Sehr geehrter Herr Hilpert,
wenn ich Sie richtig verstehe, recherchieren Sie im Auftrag für Herrn Udo B.
Er scheint davon auszugehen, dass ich Informationen habe, die für ihn von Interesse sein könnten.
Welcher Art ist sein Interesse an seinem Halbbruder, das über die öffentlich zu erfahrenden Informationen hinaus geht?
Ich bitte um etwas konkretere Angaben.
 Mit freundlichem Gruss,
 Hedwig v.Knorre

noch 3 mal ging es ähnlich hin und her.
Ich gab unverfängliche Informationen weiter als Köder und sammelte aus den Antworten meine Eindrücke: sie alle bestätigten meinen Verdacht.
Schließlich bot ich ein Treffen bei Herrn Udo B. in der Gegend an. Darauf antwortete er:

„Sehr geehrte Frau von Knorre,
ich werde diesen Vorschlag Herrn B. gerne unterbreiten. Koennen Sie jetzt schon sagen wann Sie das kommende mal in Hessen sind.
Gruß
Bernd Hilpert“

Um ganz sicher zu sein, nahm ich heute Kontakt zu Herrn Udo B., Jochens Halbbruder, auf.
Er ist ein ehrlicher Mann und arbeitet viel.

Er kennt keinen Bernd Hilpert und lachte, als ich ihm beschrieb, warum ich danach frage.

Damit ist bewiesen, dass Jochen sich hinter diesem Namen verbirgt,
denn niemand anders hätte gleichzeitig
1.    die Insiderinformationen, die in den mails vorkamen
2.    das Interesse an Kontakt zu mir in Bezug auf Jochen.
Herr Udo B. bat mich darum, ihn auf dem Laufenden zu halten, „wenn es was besonderes gäbe“; ein paar weitere Gesprächsinhalte sind interessant:

Sie haben den selben Vater, nicht die selbe Mutter.

Er hat Jochen seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen.
Damals hat er zu ihm gesagt:
„du kommst immer, wenn irgend was ist... komm nicht mehr her, lass mich in Ruhe!“
Er bezeichnet ihn als Gauner und Lump und will sich nicht mehr mit ihm belasten.
Denn „der macht weiter... so ein Mensch ändert sich nicht...“
Er meint: „Jochen kann jeden platt reden, zu 99%; er hat vor nichts und niemandem Angst...“
Seine Mutter hat eine SUPER Menschenkenntnis.
Trotzdem hat auch sie irgend wann mal (vor weit über 10 Jahren) geglaubt: „der Jochen hat sich geändert...“ nix wars damit !
Er schämt sich manchmal, diesen Namen zu tragen...
Er wußte garnicht, dass Jochen im Gefängnis ist.
jetzt macht er sich Gedanken:
es gab schon mal einen Einbruch in sein Goldschmiedegeschäft;
damals dachte er: ob Jochen jemandem einen Tip gegeben hat?!
Inzwischen hat er den Laden besser abgesichert; trotzdem fühlt er sich jetzt verunsichert.

...manchmal nicht so einfach,
das mit dem „hinter-sich-lassen“,
wie man hier sieht,
dann ist „verarbeiten“ angesagt
und damit wieder ne Rundmail fällig...

und sie ist ein TEST, diese Rundmail:
ich habe den Verdacht, dass Jochen Zugriff hat auf die Rundmails,
ich weiß nicht wie, ich weiß nicht seit wann - ?

trotzdem:
ein schönes Wochenende !
Und viele Grüße !

Hedwig
v.Knorre


Damaliger Kontakt zur Justiz


Betreff: Auskunft bez. Joachim Wundrack
An: Freddi.Kollmus@sta..justiz.bwl.de
Datum: Mon, 3 Sep 2007 17:10:42 +0200 (CEST)
Von: "Hedwig v.Knorre" <h…@...>


Sehr geehrter Herr Kollmus,

Kürzlich bat ich die Staatsanwaltschaft Tübingen um Aukunft über den Inhaftierten Joachim Wundrack.

Hierauf habe ich als sein Opfer einen Rechtsanspruch nach der
6. Verbesserung des Adhäsionsverfahrens (§§ 403 ff StPO).

Sie antworteten mit der Rückfrage nach meinem Interesse daran.

Dieses möchte ich Ihnen hiermit darlegen.

Ich bin als sein Opfer schwer geschädigt.

Ich muss damit rechnen, dass er
1. versucht, mir weiterhin zu schaden, sollte er Freigang haben und dann entlassen werden
2. versucht, weitern seiner Opfer, die ich kenne, zu schaden
3. weiteren Personen in der selben Weise schaden wird, wie er mir und vielen anderen Opfern, die ich kenne, geschadet hat.

Aus diesen Gründen bitte ich hiermit noch einmal um Auskunft über
1. die JVA, in welcher er inhaftiert ist
2. ob er schon Freigang hat
3. sonstige Begünstigungen wie z.B. Therapien
4. ob er an Fortbildungsmassnahmen teilnimmt, wenn ja, an welchen
5. das Datum seiner geplanten Entlassung.

Mit freundlichene Grüßen,

Hedwig v.Knorre



Betreff: FWD: Auskunft bez. Joachim Wundrack
An: Kollmus, Freddi (StA K.)
Von: Hedwig v.Knorre [mailto:h…@...
Gesendet: Freitag, 21. September 2007 09:11


Sehr geehrter Herr Kollmus,

darf ich hiermit höflich meine Anfrage in Erinnerung bringen (s.o.).
Seit ich Ihnen meine Begründung sandte, sind inzwischen
3 Arbeitswochen vergangen.

mit freundlichem Gruss,

Hedwig v.Knorre


Betreff: AW: Auskunft bez. Joachim Wundrack
Datum: Fri, 28 Sep 2007 11:47:49 +0200
Von: Kollmus, Freddi (StA K.) <Freddi.Kollmus@sta..justiz.bwl.de>
An: "Hedwig v.Knorre" <h…@...>


Sehr geehrte Frau von Knorre,
 
nach Eingang der eingeholten Auskünfte bei der JVA kann ich Ihnen folgendes antworten:
 
Der Gefangene befindet sich nicht im Freigang.
Er macht keine Therapie. Er nimmt an den üblichen Freizeitmaßnahmen innerhalb der JVA teil.
Vollzugslockerungen wie Urlaub oder Ausgang erhält er nicht.
Er nimmt an keiner Fortbildungsmaßnahme der JVA teil.
Das Strafende ist auf den 26.11.2007 notiert. Durch Anrechnung erarbeiteter Tage wird der Entlassungstag voraussichtlich der 22.11.2007 sein.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Kollmus, Rechtspfleger
91 VRs 13 Js 12585/03



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  181 k v. 3 02.03.2009, 00:16 Hedwig v. Knorre
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