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das bedingungslose Grundeinkommen

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist eine alte Idee, die heute brandaktuell geworden ist.

Wir hören von Milliarden, die in Banken und Autofirmen investiert werden, während gleichzeitig immer mehr Menschen Arbeit und Wohnungen verlieren. Insolvenzen und HartzIV-Empfänger werden mehr, die Arm-Reich-Schere öffnet sich immer weiter. Diese Not zu wenden, ist dringender denn je: die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens ist ein praktikabler Schritt in die richtige Richtung!


Es ist keine Idee von Träumern und Spinnern, sondern von Fachleuten, siehe zum Beispiel:

hier ein paar Filme:

Mein Anliegen ist es, auf diese Idee des bedingungslosen Grundeinkommens hinzuweisen, um sie bekannter zu machen; ich stelle sie hier nur in einfachen Grundzügen dar, weil sie meiner pragmatischen Ansicht nach


  1. NOT-wendig (im ursprünglichen Sinne des Wortes),
  2. relativ einfach praktikabel und darum
  3. dringend einzuführen ist!

Mit der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens hätte man natürlich nicht „das Paradies auf Erden“ erschaffen. Doch es löst viele aktuelle Grundprobleme und schafft damit die Basis für weitere positive Veränderung im sozialen und ökologischen Bereich.

 

In unserer heutigen komplexen, komplizierten Gesellschaft (weltweit) ist Geld vergleichbar mit Blut im Körper: siehe z.B.: http://www.sportunterricht.de/lksport/hkssystem1.html


Auch Geld muss fließen, im richtigen Rhythmus, regelmäßig, überall hin - wie das Blut im Körper. Wo es einen „Rückstau“ gibt, sprich: Blut (Geld) nicht fließt, drohen Herzinfarkt, Schlaganfall, Nekrose und Tod. Damit ist die derzeitige Bankenkrise vergleichbar.

 

Die Idee des bedingunslosen Grundeinkommens ordnet das Verhältnis Mensch-Arbeit-Einkommen neu. Der Mensch steht im Mittelpunkt mit seinen Grundbedürfnissen Essen-Wohnen-Kleidung: jeder Mensch bekommt regelmäßig aureichend Geld, um für diese Grundbedürfnisse aufkommen zu können, und zwar ohne Druck, ohne das Ausfüllen von Formularen, ohne Prüfungen, ohne entwürdigende Vorschriften. Dieses Geld werden die Menschen ausgeben; damit kurbeln sie die Wirtschaft an, ganz von selbst.

 

Das Geld ist da, wie man zur Zeit deutlich sehen kann; auch an Wohnungen, Kleidung und Lebensmitteln fehlt es nicht. – Weiter könnten die Prüfungen weg fallen: Finanzämter und Job-Börsen könnten auf ein Minimum reduziert werden. Das eingesparte Geld kommt dann direkt bei den Menschen an. Ausserdem sind die Papiere, die man ausfüllen muss, so umfangreich und kompliziert  geworden, dass es viele Menschen nicht schaffen, sie auszufüllen und darum nicht das Geld bekommen, das sie brauchen.

 

Menschen werden weiter arbeiten, denn sie wollen mehr als nur existieren: manche tun gerne etwas Sinnvolles für andere! Und die meisten Menschen wollen auch Auto fahren, Urlaub machen, Konzerte hören...und dafür Geld verdienen. Doch die Arbeitslosigkeit wird kein existentielles Problem mehr darstellen. Das ist wichtig, da die Vollbeschäftigung heute weiter von der Realität entfernt ist als je zuvor: es gibt so viele Maschinen...! Man müsste auch keine Produkte mehr herstellen, die niemand braucht, und für die aufwändig geworben wird.

 

So wäre die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens die Basis für weiter reichende positive Veränderungen; endlich hätten Menschen ein Recht auf Leben, nachdem vor 60 Jahren die „Menschenrechte“ offiziell eingeführt wurden. Es könnten mehr Menschen im Sozialbereich arbeiten, wo heute große Not herrscht: Alte könnten gut betreut werden, Jugendlichen könnte Halt und Orientierung gegeben werden, sinnvolle Resozialisierungsmassnahmen könnten installiert werden, Ökologie könnte einen wichtigeren Stellenwert bekommen, und so weiter.

 

Die neue Arbeitslosigkeit von Finanzamts- und Job-Börsen-Angestellten darf niemanden schrecken. Auch sie werden das bedingungslose Grundeinkommen beziehen und können sich anschließend in Ruhe beruflich umorientieren, wie es viele Menschen seit Jahren tun müssen. Das selbe gilt für andere Arbeitslose, das ist nichts Neues.

 

Einige Betrüger werden versuchen, dieses Grundeinkommen mehrfach zu beziehen. Doch dies  kann man vorläufig vernachlässigen, da es sich um eine vergleichsweise unbedeutende Summe handelt, bedenkt man die Milliarden, die eben auf betrügerische Weise verschwunden sind – und anscheinend juristisch nicht greifbar! Auch das wird man ändern können (siehe Betrug juristisch greifbar).

 

Denn jede Neuerung bringt neue Probleme; und dennoch kommt  man um Veränderungen nicht herum, wenn die Zeit reif ist: verändern sich Verhältnisse, muss man um-denken. Alte Lösungsstrategien reichen längst nicht mehr aus – für neue Probleme braucht man neue Lösungen! (siehe auch kleine Denksportaufgabe mit Symbolgehalt)

 

Ich habe auch ein kleines Grundeinkommens-Lied gedichtet, den 
 

                      Grundeinkommen - Ohrwurm

Refrain:

Das Geld ist für den Menschen da und nicht der Mensch fürs Geld,

drum lasst das Geld zu Menschen fließen auf der ganzen Welt.

 

Heut wird aus Menschen Geld gemacht

und das ist gar nicht gut,

es wird aus Menschen raus gepresst

Brutal oft bis aufs Blut.                    Refrain: das Geld…

 

Heut gibt’s mehr Geld als je zuvor

und alles, was man brauch´,

doch haben viele Menschen nichts

als ihren leeren Bauch.                    Refrain: das Geld…

 

Was hier mit unserm Geld geschieht

ist riesiger Betrug,

und davon haben wir nun ein für

allemal genug.                                  Refrain: das Geld…

 

Den Super-Reichen sind die Menschen

einfach schiet-egal,

sie denken immer nur ans Geld und

das ist nicht normal!                          Refrain: das Geld…

  

Milliarden auf der Bank

machen Millionen Menschen krank;

nur Geld, das fließt zu Menschen hin

ist wirklich ein Gewinn.                      Refrain: das Geld…

 

Das Geld muss zu den Menschen fließen

wie in mir das Blut,

damit das Leben sie genießen:

das tut ihnen gut!                               Refrain: das Geld…

 

Gebt jedem Menschen Geld genug

für Wohnung, Kleidung, Brot,

dann geht es allen Menschen gut

und niemand leidet Not.                     Refrain: das Geld…

 

Hedwig v.Knorre,    Dezember 2008

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