Spiritualität

Spirituell wurzele ich seit meiner frühesten Kindheit in den biblischen Lehren unseres christlichen Abendlandes.
Damals fand ich Jesus toll, wie er sich respektvoll mit der verachteten Frau unterhält, die von allen anderen gemieden wurde, und wie er die Geldmacher aus dem Tempel rausgeschmissen hat. Ich habe auch verstanden, dass er manchmal allein sein wollte, obwohl er dazu in die Wüste gehen musste.
Als Erwachsene kann ich natürlich nicht konform gehen mit vielem Geschehen der christlichen Kirchengeschichte bis heute; trotzdem ist das Christentum bei allem Missbrauch über die Jahrhunderte doch im Kern eine gute Religion,
finde ich, denn es hat den menschlichen Grundbedürfnissen nach Trost im Leiden, Hoffnung im Sterben, Ausweg aus Resignation, Selbst- und Lebenswert im menschenverachtenden mainstream aller Zeiten viel zu bieten, wo Medizin
und Politik ihre Grenzen haben und auch Philosophie und Psychologie nicht weit genug reichen.

Gleichzeitig lerne ich gerne aus anderen spirituellen Richtungen dazu.

Weisheit hat hier einen hohen Stellenwert.
Sie macht nicht glücklich, kann aber helfen, nutzlos Energien zu verschwenden.

Vergebung ist ein wichtiges spirituelles Thema, auch für Atheisten: hier mehr dazu.
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